Annuitätendarlehen: Die häufigste Form der Immobilienfinanzierung
Das Annuitätendarlehen ist das klassische Finanzierungsmodell beim Immobilienkauf. Sie zahlen monatlich eine gleichbleibende Rate – die sogenannte Annuität – bestehend aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Mit jeder Rate sinkt die Restschuld, der Zinsanteil nimmt ab und der Tilgungsanteil steigt.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer heute ein Haus am Niederrhein kauft und ein Annuitätendarlehen über 300.000 Euro mit 2 % Tilgung und 3,5 % Zinsen abschließt, zahlt über die gesamte Laufzeit eine planbare monatliche Rate. Das gibt Sicherheit – besonders in Phasen steigender Zinsen, wenn die Rate für die Zinsbindungsdauer festgeschrieben ist.
Worauf sollten Käufer achten?
Die Zinsbindung endet nach der vereinbarten Laufzeit – meist nach 10 oder 15 Jahren. Dann wird zu den dann geltenden Konditionen neu verhandelt. Wer das nicht im Blick hat, kann bei der Anschlussfinanzierung in eine teure Zinsfalle geraten. Eine höhere Tilgung von mindestens 2 % von Anfang an reduziert dieses Risiko spürbar.
Was noch zur richtigen Kaufentscheidung beiträgt, erfahren Sie unter Immobilie kaufen.